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Wer versteht mich

ÜBER 4 MILLIONEN KINDER LEBEN IN DEUTSCHLAND MIT EINEM PSYCHISCH ERKRANKTEN UND/ODER SUCHTKRANKEN ELTERNTEIL.


Eine Zahl, die das Unsichtbare sichtbar macht und zeigt, dass in unserem direkten Umfeld Minderjährige häufig unsere Hilfe brauchen. Bereits wenn ein Elternteil erkrankt ist, beeinflusst dies die gesamte Familiensituation. Oft fühlen sich die Kinder und Jugendlichen alleingelassen und sind mit der belastenden Situation komplett überfordert. Sie entwickeln Ängste, Schuld- und Schamgefühle und übernehmen häufig die Aufgaben ihrer Eltern. Kurz, ihnen geht das kostbare Gefühl von Sicherheit und ein wertvolles Stück Kindheit verloren.

Wir beraten, unterstützen und begleiten Kinder, Jugendliche und ihre Familien, wenn die Eltern psychisch und/oder suchterkrankt sind oder sich in belastenden Lebenssituationen befinden.

Beispiele aus unserer täglichen Arbeit...

MUT MACHEN
IST EIN GUTER ANFANG.


Die Menschen von LEBENSFARBEN – Hilfen für Kinder und Jugendliche e.V. – haben es sich zur Aufgabe gemacht, betroffene Kinder und Jugendliche kostenfrei zu unterstützen, indem sie ihnen in vertrauensvoller Zusammenarbeit professionell zur Seite stehen. Dazu gehört auch, die erkrankten Eltern mit ihren Versorgungsnöten und -ängsten nicht alleinzulassen und den betroffenen Kindern Paten an die Seite zu stellen.


Neuigkeiten

2026_06_11_Kindergruppe_Thema Angstklein
18. Juni 2026

Was kann ich machen, wenn ich Angst habe?

Mit dieser Frage haben wir uns in unserer letzten Kindergruppe beschäftigt. 

Mithilfe von Gefühlskarten konnten die Kinder zunächst entdecken und benennen, wie sich Angst anfühlt. Anschließend wurde gemeinsam überlegt: Was hilft mir eigentlich, wenn ich Angst habe?

Die Antworten waren so vielfältig wie die Kinder selbst. Mit viel Kreativität entstanden daraus tolle Collagen, auf denen die Kinder ihre Gedanken, Ideen und persönlichen Strategien festhielten.

Besonders schön war zu erleben, wie offen die Kinder über Gefühle gesprochen, einander zugehört und gemeinsam nach Lösungen gesucht haben.

In der nächsten Gruppenstunde werden wir die Collagen noch einmal gemeinsam anschauen und reflektieren.

Nach der Gruppenarbeit ging es nach draußen. Bei Bewegungsspielen auf dem Freizeitgelände wurde gelacht, getobt und einfach eine schöne Zeit miteinander verbracht. 

Zum Abschluss gab es ein leckeres Abendessen von unserem ehrenamtlichen Kochteam. Ein herzliches Dankeschön gilt auch den Ehrenamtlichen, die die Kinder begleiten und den Fahrdienst übernehmen. Ohne dieses Engagement wären solche Gruppenstunden nicht möglich.

Denn manchmal hilft gegen Angst schon die Erfahrung: Ich bin nicht allein und gemeinsam finden wir Wege damit umzugehen. 

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Für Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob sind wir immer ganz für Sie da: qm@lebensfarben-oberberg.de